Bimini

Am Samstag ist es so weit. Der sintflutartige Dauerregen hört auf und der Ankerplatz wird voll und voller. Es bleibt nicht aus, man rückt uns wieder bis auf 10 m auf die Pelle. Draußen hat der Wind nachgelassen, die letzten dunklen Wolken ignorieren wir und ergreifen die Flucht. Das Ziel ist die Inselgruppe Bimini, etwas weiter südlich auf der anderen Seite des Golfstroms gelegen. 

Der Wind soll aus Südost kommen und weiter nach Süd bis West drehen, dabei aber  schwach werden. Wir wollen probieren nach Süden zu kommen, falls das nicht gelingt, drehen wir einfach um und fahren über die nördlich gelegenen Abacos. 

Es klappt. Hoch am Wind und dicht an der Küste entlang kommen wir gut voran. Bis kurz vor Fort Laudale, dann werden wir ausgebremst. Die Logge geht runter bis auf 3 Knoten Geschwinigkeit. Reiner liegt im Tiefschlaf und ich beschließe jetzt den Kurs zu ändern und im 90 Grad Winkel den Golfsstrom zu queren. Es läuft wieder besser mit 5 Knoten. Kaum hat der Mann ausgeschlafen und ich kann ins Bett wird es wieder zäh. Der Wind, der uns letztes Jahr so gut geholfen hat ist komplett weg und wir motoren etwas mühselig auf die andere Seite. (Gedreht hat er übrigens auch nicht, aber das wundert uns schon nicht mehr..) Was soll’s, gegen Morgen ist es geschafft. 

Belohnt werde ich nach dem Aufstehen mit einer Delphinschule, die am Bug mitschwimmt. Niemals werde ich mich satt sehen können. Warum sind die bloß so niedlich? Die Krönung des Ganzen ist eine Mutter mit kleinem Baby an der Seite. Das Wasser ist so klar, dass man die Tiere schon in großer Tiefe von unten hochkommen sieht. Es ist bessser, als jedes Fernshen. (Leider lässt sich die Angelegenheit nur schlecht filmen, die Sonne steht genau vor uns und noch sehr tief.)

Gegen Mittag sind wir da. Es ist noch Vorsaison und die Marinas daher bezahlbar. Papiere zum Einklarieren werden einem gleich in die Hand gedrückt und nach einer halben Stunde haben wir unsere Stempel für die nächsten 3 Monate im Pass. 

Auf den ersten Blick fühlen wir uns ein bißchen, wie in der Karibik. Bunte Häuser, Rastalocken und Reggiemusik. Angekommen

Noch ein Hinweis in eigener Sache. Unser WordPressprogramm mit dem wir unsere Homepage erstellen, ist komplett „ überarbeitet“ worden. Heißt: Nichts geht mehr so wie vorher, Bilder einzufügen wird zur Katastrophe. Es ist so verschlimmbessert worden, dass kaum einer durchsteigt. 🔫💣 Das Erstellen eines neuen Eintrages geht nach dem Prinzip „trail. and error“ und dauert Stunden. Es geht nicht nur mir so, mehrere Schreiber sind am Fluchen. Sollte also etwas komisch aussehen, sorry.

2 Kommentare

  1. Hi, auch ich hab mich anfangs fluchend mit dem neuen Editor herumgeschlagen. Bis ich herausgefunden habe, dass der alte Editor noch einige Jahre unterstützt wird. Jetzt ist erstmal wieder alles fein :-). Es grüßt euch Roswitha, SY Aloma

    • Hallo Ihr Beiden,

      Tausend Dank für den Hinweis. Haben den alten Editor gefunden und Gutenberg, die Flachpfeife wieder ersetzt. Nun ist das Leben wieder schön. 🤗

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