Reparatur, die Erste

Nach unserer etwas lebhaften Überfahrt nach Florida passiert erstmal……gar nichts.

Wir sind etwas platt. Die letzten Wochen mit der Schufterei und der hastige Aufbruch wollen ausgeschlafen werden. So machen wir denn am Wochenende Ferien. Tingeln durch die Kneipen und gehen früh ins Bett.

Am Montag raffen wir uns auf, da war noch was. Der Motor.

Als wir die Klappe bei Tageslicht öffnen, finden wir so einiges. Zuerst finde ich, dass das
Provisorium gar nicht provisorisch aussieht. Auf den ersten Blick würde es keinem auffallen. Fast schade, die Konstruktion wieder auseinander zu reißen.

            

Auf den zweiten Blick müssen wir dann feststellen, dass in der Bilge immer noch Kühlwasser steht. Gut an seiner rosa Farbe zu erkennen. Aus den Flickstellen kommt es nicht. Reiner taucht tiefer ein ins Geschehen und findet zwei weitere ( kleine) Risse an Schläuchen, die hinten am Motor sind und eine gebrochene Schelle. Die liegen im Bereich zwischen Boiler und Motor, was erklären würde, dass der Motor nicht überhitzt hat, nachdem er die Stelle überbrückt hat.

Mal eben schnell die Schläuche erneuern und die Schelle wechseln dauern zwar den ganzen Tag, sind aber machbar. Drei zusätzliche Gelenke im Arm wären super. Das nächste Schiff hat einen begehbaren Motorraum…..😏
Im Anschluss gibt es einen Probelauf mit erhöhter Drehzahl im Leerlauf. Kein Piepton. Und austretendes Kühlwasser ist auch nicht zu erkennen.

           

Irgendwie bin ich misstrauisch. War’s das schon? Wäre ja fast zu einfach…..

Dennoch wäre die Reparatur unterwegs bei Welle extrem schwierig gewesen. Nun überlegen wir gerade, ob wir mal 20 min. vor unserer Mooringboje hin und her motoren sollten. Schließlich müssen wir ja wieder raus durch den Pass mit den Sandbänken, um hier wegzukommen. Und da sollte der Motor tunlichst nicht ausfallen.

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