Man at work

(Achtung, wieder so ein Wortspiel….)

Wie immer zieht ein Haufen Ersatzteile von zu Hause eine Menge Arbeit nach sich. Dabei ist eigentlich nichts kaputt. Und damit nichts kaputt geht, wird geschraubt und gepinselt. Eigentlich ist der Langfahrtsegler den ganzen Tag damit beschäftigt, sein Schiff segelfähig zu halten, die wenigste Zeit wird tatsächlich gesegelt. Was für ein Schwachsinn……..
Leider kann ich während der nächsten 2-3 Wochen nur wenig bis gar nichts dazu beitragen, den Haufen abzuarbeiten. Einzig und allein schlaue Kommentare kann ich abgeben und mich dabei besonders beliebt beim Skipper machen. 😉

Zunächst muss die Leichenbestattung im Schiff stattfinden. Wenn ich nur wüsste, wie ich die Leiter aufs Schiff erklimmen kann, könnte ich den ganzen Tag Tierbeobachtungen durchführen. Das fällt aber leider aus. Die netten einheimischen Helfer wittern derweil ihre Chance. Die ” Lady” fällt aus in Bezug auf Arbeit am Schiff und weil der arme Skipper ja so viel zu tun hat, wollen sie alle helfen. Egal zu welcher Zeit, egal welcher Job. Na ja, übelnehmen kann man es Ihnen nicht. Sie brauchen Arbeit und sind trotzdem nett dabei. Um meinen Arbeitsplatz auf der Terrasse schleicht ebenfalls ein geschäftstüchtiger junger Mann herum. Er will mich überall hinfahren wohin ich möchte. Auch schön, aber wenn wir all die Hilfe annehmen, sind wir am Ende wahrscheinlich pleite…….

Also kämpft sich Reiner tapfer durch die ToDo- Liste. Antifouling ist besorgt ( die zwei Schichten von Gran Canaria sind quasi weg….), ein Gitter für die großen Decksluken ist in Auftrag gegeben, welches dafür sorgen soll, dass uns niemand nachts direkt auf den Kopf steigen kann. Geschlossene Luken fallen aus wegen Erstickungsgefahr

Diskutiert wird immer noch über ein Dinghicover, welches dafür sorgen soll, dass sich unser kleines Beiboot nicht so schnell in der Sonne auflöst. Die Frage ist, ob sich das lohnt, denn wir haben ein ganz billiges Dinghi, von dem wir sowieso schon überrascht sind, dass es noch hält. Vielleicht hole ich doch lieber die Nähmaschine raus und frickle irgendwas zusammen. Das wird zwar nicht besonders schön aussehen, aber zumindest vor Sonne schützen. Und wahrscheinlich wird unser Dinghi dann auch nicht geklaut, die nehmen nur die Schicken.

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