Kein Hitzefrei

Wir sind wieder im Wasser ……..und schwitzen.

Vorbei mit der Luxusklimaanlage, die das Schiff wunderbar vor dem inneren Verschimmeln bewährt hat. Jeden Tag werden uns 32 Grad versprochen, am Ende sind es zwischen 35-37. Ich persönlich gehöre ja immer zu denjenigen, denen Hitze nur wenig ausmacht, aber was zuviel ist, ist zuviel. Der Steg hier bei Peake liegt leider so, dass der Wind, wenn er denn überhaupt weht, von der Seite kommt. Also nicht, wie am Anker, längs durchs Schiff zieht. Dazu kommen immer noch reichlich Regenschauer, die die Situation nicht verbessern, weil man das Schiff dann endgültig von oben verschließen muss. Die Krönung bildet dann das abendliche Kochen. Schön vor der zusätzlich heizenden Gasflamme. Wir trinken literweise, aber vom normalerweise vorherrschenden Vorgang, oben rein, unten raus, ist nichts zu merken. Wir schwitzen alles wieder aus.

Genug gejammert, jetzt zu den positiven Dingen. Wir sind Ameisenfrei! Hier krabbelt nichts mehr und sämtliche Köder und Klebestreifen sind sauber, das ausgelegte Gift scheint wirklich gut geholfen zu haben.

Jetzt arbeiten wir uns, soweit es eben geht bei den Temperaturen, durch die Restarbeiten.
Die erste Aktion war wundersamerweise sehr schnell erledigt. Wir können jetzt das Regenwasser auffangen und in den Tank leiten.

Der eine oder andere wird sich erinnern, dass wir sehr kurz vor unserer Abfahrt unser Bimini erhalten haben. Leider wies dieses von Anfang an eine Beule in der Mitte auf, die bei Regen schnell zum Ententeich wurde. Bei starkem Regen mussten wir bisher immer regelmäßig die Beule durch hochdrücken entleeren. Damit ist jetzt Schluss. Nun befindet sich an der tiefsten Stelle ein Durchlass, an den ein Schlauch gesteckt werden kann. Und der leitet das Wasser direkt in den Tank. Da es hier in den Tropen ja nicht normal regnet, sondern immer schüttet wie aus Eimern, kommt da der eine oder andere Liter zusammen.

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Obwohl…..nach Murphys Law müsste es jetzt aufhören zu regnen…..

3 Kommentare

  1. “Mit den Bedingungen arbeiten” ist immer eine Tugend.

    Und dann auch noch mit frischen Wasser belohnt zu werden – mehr geht doch gar nicht!

    VG

    Marc

  2. Ah – und noch einer: Da Ihr ja jetzt verschwenderisch mit dem Wasser umgehen könnt, habe ich folgende Idee.

    Ihr könnt eine zusätzliche Schlauchleitung an eure Druckwasserleitung anschliessen. Diese verlegt Ihr unter Euer Bimini und perforiert diese ganz leicht.
    Dadurch ensteht eine super erfrischende Vernebellung bei Euren ungerechten 37°, dazu noch ein lecker Cocktail….
    Gesehen habe ich eine solche Installtion in Amsterdamm bei ähnlichen Temperaturen mit einem leckeren blonden Amstel in meiner Hand 🙂

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