St. Augustine

Schon fast wie zu Hause. 

Am Samstag viel zu früh, nämlich pünktlich zum Niedrigwasser erreichen wir das Inlet vor St. Augustine. Zu früh, weil wir uns ( wieder mal 😉) mit der Geschwindigkeit verkalkuliert haben. 

In der Nacht erreicht der Wind zwar zwischen 15-20 kn, jedoch nicht wie angesagt von schräg hinten, sondern leider von vorne. Sehr hoch am Wind, aber eben auch ziemlich schnell, da wir mangels Genua, unsere kleine Kutterfock ausgegraben haben, scheppern wir an der Küste nach Norden. Es scheppert und rumst, dass einem das Schiff leid tut und keiner von uns schlafen kann, da sich die Welle umorientiert und sauber von vorne kommt. 

Aber es lässt sich segeln, das ist die Hauptsache. Mit dem Ziel vor Augen, hält man das aus. 

Dann dümpeln wir vor der Einfahrt hin und her. Wir kennen das Inlet, es gibt eine ziemlich flache Stelle, die in unserer Karte mit 2 m angegeben ist. Mit der vorhandenen Grundsee, kann das schon mal sehr eng werden. Also warten bis das Wasser steigt. Vor der Einfahrt zieht ein Baggerschiff von rechts mach links. Aber wieviel und vor allen Dingen wo der Kollege schon gegraben hat, wissen wir natürlich nicht. 

2 Stunden später tasten wir uns dicht am Baggerschiff vorbei langsam vor. Und was soll ich sagen……die flachste Stelle zeigt 6!!! Meter Tiefe. 😅 Schön, dass wir gewartet haben……..

Der Rest ist Routine. Durch die Brücke, an die Tankstelle, an die Mooring. Hier kennen wir uns aus. Die Segelmacherin ( Irish Sail Lady, zu finden im Internet und sehr zu empfehlen), erreiche ich schon während unserer Dümpelei vor der Tür. Morgen früh holt sie das Segel ab, Anfang der Woche bringt sie es wieder zurück. Perfekt. 

Ansonsten entwickeln wir Plan B, der immer mehr zu Plan A wird. Wir fahren nicht hoch nach Deltaville, sondern versuchen hier in der Nähe, aber außerhalb der nicht versicherten Hurrikanzone einen Platz zu finden, an dem das Schiff einigermaßen sicher an Land stehen kann. Hier muss das Schiff nicht eingewintert werden und wir können jederzeit wieder lossegeln. Frost gibt es hier nicht. 

Also falls jemand ein Boatyard in Georgia, bzw. oberhalb von 30 Grad kennt, an dem man optimalerweise auch selber arbeiten darf, bitte schnell melden.

Anfragen für Jacksonville und Brunswick ( nett, oder? ) sind raus. 

Ein Dinghi voll Segel plus Reiner……

2 Kommentare

  1. Hallo Beate, Hallo Rainer,

    Zum Arbeiten können wir die Werft in St. Mary’s empfehlen.
    http://www.stmarysboatservices.com/ Riki ist der Besitzer und super hilfsbereit.
    Es gibt vor Ort auch einen sehr guten Schreiner und eine Firma bietet GFK Arbeiten an. Als Dauerliegeplatz ist Brunswick gut geeignet. Das Schiff liegt sicher an Schwimmstegen und die Marina bietet so einiges an Entertainment an. Nur mit den No-Seams gibt es Probleme und die Hitze in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit ist von Juli bis September extrem. Aber man kann halt nicht alles
    haben.
    Liebe Grüße von Bonair senden euch Moni & Ralph

    • Hallo Ihr Zwei,
      Vielen Dank, dann sind wir ja auf der richtigen Spur. Brunswick haben wir schon der Kyla gehört. Die haben wir beide angeschrieben. Hätten das Schiff halt gerne an Land. Aber irgendwas wird schon klappen.
      Lg Beate und Reiner

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