Inselidylle

Ähnlich wie in Deutschland ist seit dem 1. April hier auf den Bahamas der Sommer angebrochen.
Wie Sommer?

Bisher hatten wir Temperaturen zwischen 25-28 Grad. Nachts um die 20. Ein Traum. Erholsamer Schlaf, kein Geschwitze am Herd. Allerdings waren die Wassertemperaturen gemäßigt. Für meine Begriffe eher ostseetauglich. Der Badespaß hielt sich in Grenzen. ( Dass auf den Bahamas das Wasser kalt sein kann, hat einem vorher auch keiner gesagt.) Aber nun ist Schluss damit.
Nun herrschen wieder kuschelige 32 Grad drinnen wie draußen, nachts muss die Decke weg. Aber das Baden macht wieder Freude.

Passend dazu tingeln wir immer noch auf Cat Island rum. Eine reizende Insel. Eine Bucht ist schöner, als die andere. Dazu gibt es dann und wann mal ein Riff zum Erschnorcheln. Zugegeben, wir sind verwöhnt und haben schon Beeindruckenderes gesehen, aber immerhin, es gibt einige bunte Fische. Bisher ohne Haialarm.

Bucht Nr. 2 nennt sich Fernández Bay. Sie ist klein, es passen vielleicht 5 Schiffe zum Ankern rein. Wir liegen hier zu viert. Der Ankergrund ist mäßig, es gibt reichlich Steine und flache Felsplatten. Trotzdem bleiben wir 2 Nächte, irgendwie hakt sich der Anker fest. ( Haben wir ihm ja in Belize so beigebracht😜)Viel Wind haben wir nicht. In dieser Bucht liegt ein Resort, das als solches kaum zu erkennen ist. Segler sind willkommen. Kaum betreten wir das Gelände, bekommen wir eine Einweisung. An der Bar herrscht Selbstbedienung. Es gibt absolut alles an alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken, was man sich vorstellen kann. Man nimmt sich was man möchte, schreibt es auf einen Zettel und bezahlt an der Rezeption, wenn man geht. Niemand kontrolliert und Schuhe sind unerwünscht. Den ganzen Strandkram dürfen wir auch benutzen.

Am zweiten Abend werden wir zum kostenlosen Appetizer eingeladen, es gibt frischen Thuna als Sashimi und Sushi. Wo gibt’s denn so was? Leider verpassen wir die Gelegenheit, da wir vorher beim Schnorcheln ein paar Conchmuscheln gefunden haben, die ich zu Conchfritters verarbeite. Auch lecker. Aber hätten wir das mit dem Thuna vorher gewusst…😩

Heute erreichen wir 20 sm weiter Bucht Nr.3 nach einem entspannten Segeltag, Bennets Harbour. Hier liegen wir mit der Worlddancer ganz alleine, der Anker verschwindet wieder im Sand. Es ist wieder so ein phantastischer Strand, diesmal mit Privathäuschen bestückt. Beim Spaziergang ( bei dem ich übrigens um ein Haar mit nackten Füßen auf eine Schlange trete…😳), erfolgt bei jedem Zweiten ein kleiner Plausch. Woher ? Wohin? Enjoy……

Cat Island ist zauberhaft. Abgeschieden, verträumt, umgeben von einem glasklaren Swimmingpool. Man starrt auf das Wasser und kann es immer noch nicht glauben. Es war eine gute Entscheidung diesen Abstecher zu machen.

 

 

2 Kommentare

  1. Hallo Beate, hallo Rainer,
    Das hört sich ja zufrieden und paradiesisch an. Ist denn gar nichts kaputt und habt ihr nichts zu reparieren? Glückwunsch ! 👍😏
    Jens

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.