Die Irmas und Marias dieser Welt..

Unsere Zeit in good old Germany neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende entgegen. Alle Bestellungen sind eingetroffen und müssen nun verstaut werden. Mittlerweile Routine.

Leider müssen diese Teile aber auch verbaut werden. Das macht viel Arbeit. Insbesondere unser Teakdeck wird uns beschäftigen, die Fugen sind undicht, weil in der Hitze geschrumpft. Bei starkem Regen oder großen Mengen überkommendem Wasser beim Segeln bedeutet das leider, dass sich winzige Rinnsale bilden, die sich ihren Weg in den Innenbereichen suchen, z.B. durch ein Schraubenloch. Davon säuft man zwar nicht ab, es macht aber auf Dauer Schäden. Feuchte Stellen bilden sich, mein Schimmel erwacht zum Leben oder das Holz bekommt Wasserflecken. Ein Teakdeck ist nicht die beste Idee für eine Reise in die Tropen…….😉

Nicht zu ändern, aber wir haben ja Zeit. Bestimmt bis in den November, wenn die offizielle Hurricansaison zu Ende geht. Und die nehmen wir ernst. Im Frühjahr wurde schon eine starke Häufung großer Stürme vorhergesagt, dies hat sich bewahrheitet. Harvey, Irma, Maria und wie sie sonst noch alle heißen, haben ganze Arbeit geleistet und für viel Zerstörung gesorgt. Auf vielen Inseln waren wir in den letzten 1,5 Jahren, auf den Bildern von heute sind die meisten Orte kaum wiederzuerkennen.

Bei allem Medienwirbel sind wir aber doch der Meinung, dass es hätte schlimmer kommen können. Mit Ausnahme von Dominica sind eher reiche Inseln betroffen gewesen, die den Wiederaufbau wahrscheinlich gut wieder schaffen werden. Nicht auszudenken, wenn es wieder Haiti getroffen hätte…….

Uns verschaffen diese Wetterkapriolen jedenfalls Zeit und Gelassenheit. In Deltaville liegt das Schiff sicher und wir werden in Ruhe arbeiten können. In den Süden will man in dieser Saison jedenfalls nicht so schnell.

Wir machen uns in der kommenden Woche auf nach Kölle – da gibt’s noch einen Geburtstag – und dann nach Hamburg, von wo aus der Flieger nach Island geht. Das wird bestimmt spannend……

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