Der Morgen danach

Eigentlich sollte es gestern im Laufe des Tages abflauen. Kurzfristig war das auch der Fall. Aber nur um Luft zu holen, für den neuen Angriff.

Bis in die Nacht bläst es weiter. Immer wieder haben wir mehr als 25 kn auf dem Windmesser. In der zweiten Nachthälfte kehrt dann Ruhe ein. Nun ist endgültig Feierabend. Es geht ans Aufräumen.

So wie es aussieht, habe ich früher in Chemie nicht aufgepasst. Wie kann es denn sein, dass Salzwasser in Form von sprühender Gischt einen derartigen Schmierfilm hintererlassen kann? Man könnte noch vermuten, dass Dreck eine Rolle spielt. Nicht sehr löblich für die Hausfrau, aber immerhin eine Erklärung. Aber auf Flächen, die ich wenige Stunden vorher schon mal sauber gewischt habe?

Es klebt. Überall.

Also putzen wir. Helfen würde ein kräftiger Regenguss. ( Habe ich das geschrieben….?) Der ist aber nicht in Sicht, die Regenzeit hat noch nicht begonnen. Nach zwei Stunden Innen- und Außenreinigung geht es wieder. Man kann Dinge anfassen, ohne daran festzuhängen.

         

Vorher                                                    Nachher

 

Nun widmen wir uns wieder dem normalen Programm. Nur mit dem Schwimmen sollen wir vorsichtig sein, sagen die Einheimischen. Durch das viele Wasser, was bei dem Sturm in die Lagune gespült worden ist, sind auch viele kleine Fische eingeschwemmt worden. Und treu dem Motto „Große Haie, kleine Fische“ kommen die Jäger hinterher, um sich im Flachwasser den Bauch vollzuschlagen. Also Baden dicht am Schiff und immer schön die Augen auf.

Viel gesehen haben wir von San Pedro noch nicht. Es wird Zeit, sich die schon von Madonna als „Isla Bonita“ besungene Insel näher anzugucken. Bald ziehen wir weiter. Und den Besuch nehmen wir mit

 

 

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2 Kommentare

  1. Schön, dass es Euch gut geht und auch dieses Abenteuer mit viel Vorsicht und gekonnter Seemannschaft gemeistert habt. Jetzt geht mir der Ohrwurm von Madonna nicht mehr aus dem Kopf….. Jens

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