One Tequila, two Tequila….

Du lieber Himmel, was für ein Papierkrieg für’s Einklarieren. Bloß gut, dass wir den ganzen Kram nicht selber ausfüllen, kopieren und verteilen müssen.

Gestern nach unserer Ankunft passiert erst mal wenig. 10 Schiffe klarieren aus, unser Agent Herman ist im Stress. Trotzdem bekommen wir die Erlaubnis, die Marina zu verlassen und gehen zum Supermarkt. Glück gehabt. Und dann betrete ich das Paradies. Genauso wie ich es vor 3 Jahren in Irapuato erlebt habe. Berge von Limonen, Ananas, Mangos, Tomaten usw. fallen mich an. Es gibt alles. Für ganz kleines Geld. Es fällt schwer, nicht die Nerven zu verlieren. Das schönste daran ist, morgen kann man es auch noch kaufen. Und übermorgen auch. Jeden Tag, soviel ich will.

         

Zurück auf dem Schiff ist es Zeit, endlich die Ankunft und das Wiedersehen mit der Atanga zu feiern.
One Tequila, two Tequila, three Tequila, floor. Die erste Flasche fällt uns zum Opfer und der Reiner sieht heute morgen etwas zerknautscht aus. Die erste Frage:“ Ist das jetzt jeden Tag so?“ Natürlich nicht, aber der ist auch was lecker, wie der Kölner sagen würde……

Am Vormittag werden wir dann abgeholt von Herman und zum Krankenhaus gefahren. Nicht, weil es uns schlecht geht, wir müssen der Gesundheitsbehörde vorgeführt werden. Offensichtlich hinterlassen wir beim Doc aber einen gesunden Eindruck ( gut, dass die uns nicht morgens um 8.00 Uhr gesehen haben..😱), es wird noch nicht mal Fieber gemessen. Nur weitere 100 Formulare ausgefüllt.

Anschließend werden wir zur Immigration gefahren. Wieder 100 Formulare. Wir müssen während der ganzen Zeit kaum was anderes machen, als daneben zu stehen und nett zu lächeln. Alle lächeln zurück, stempeln sich dumm und albern und schon sind wir immigriert für die nächsten 180 Tage. Wer nun glaubt, das war’s, täuscht sich. Morgen um 10.00 Uhr kommt der Zoll und am Dienstag müssen wir zum Festland, um das Schiff einzuführen.

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