Verschiebung der Perspektiven

Vorweg: Alles wieder im Lot. Das Wetter hat sich beruhigt, der Regen ist vorbei ( 3x Holz), der Wind kommt wieder aus der normalen Richtung und wir liegen wieder am Anker. Diesmal mit viel Platz drum herum.

Zeit zum Einkaufen. Zuerst gehen wir, weil’s bequem um die Ecke ist, zu Simply. Der Supermarkt, der am nächsten an der Marina liegt, allerdings auch nicht besonders günstig ist. Egal, wir wollen nur kurz was Frisches zum Abendessen holen. Als ich vor Monaten zum ersten Mal in diesem Laden war, war ich mäßig begeistert vom Angebot und den Preisen. Vorgestern bekomme ich staunende Augen, was es alles gibt. (Dabei hat sich nichts geändert). Echte Salami, echten Käse, echten grünen Salat. Joghurt in hundert verschiedenen Sorten. Mit einer Tüte grünen Bohnen und etwas gewürfeltem Speck verlassen wir den Laden ganz ganz schnell wieder.

Heute dann Leader Price, der Lidl von Martinique. Und auch hier waren wir im Februar nur mäßig angetan. Heute sehe ich eigentlich nur Delikatessen um mich herum und bin kurz davor die Nerven zu verlieren und alles einzukaufen, was mir unter die Finger kommt. Es gibt Schimmelkäse, Comte, echte Mandarinen, Entenrilette und Heidelbeermarmelade. Reiner verliert die Nerven bei den Keksen. Zufällig 😉 gerade im Angebot, wandern 5 Pakete Cookies in den Einkaufswagen und 3l Vin de Carton rouge. Ich will das alles gar nicht einzeln aufzählen. Und ganz zufällig stehen Gaby und Michael von der La Joya an der Kasse neben uns, neben der wiederum ganz zufällig Eis im Regal liegt. Eine 4er-Packung Magnum Mandel für 3,50€. Sachen gibt’s………

Fakt ist, dass sich offensichtlich unsere Perspektive vollkommen verschoben hat. Da kann man doch mal sehen, welchen Luxus man vorher so gewohnt war und gar nicht zu schätzen wusste.

Fakt ist aber leider auch, dass wir die verlorenen Speckrollen hier wahrscheinlich ganz schnell wieder zurück bekommen werden. Wir leben, wie die Made in Frankreich……

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