Packen, die 100.

Die Zeit ist endgültig rum. Nachdem der arme Reiner nun alleine nach Köln gereist ist und heute wieder zurückkommt, geht die Packerei und Sortiererei los.

Irgendwie ist der Segler ( oder nur wir?) ständig am Packen. Packen vor der Abfahrt, packen und stauen vor der nächsten großen Überfahrt, packen vor dem Heimflug, packen vor dem Rückflug. Da sollte man doch meinen, dass die Packerei irgendwann flott von der Hand geht, man hat ja Übung…..

Im Moment habe ich allerdings mal wieder keine Vorstellung, wie wir die Berge, die hier liegen in unsere Reisetaschen bekommen wollen. Alleine ein Umzugskarton mit bestellten Ersatzteilen und sonstigen Dingen, die man fürs Leben haben möchte, im Süden aber nicht so einfach bekommt, will irgendwie ins Reisegpäck und im Anschluss auch noch von A noch B getragen werden. Mein Part besteht leider eher darin, schlaue Kommentare abzugeben, eine Hilfe bin ich nicht.

Aber irgendwie hat ja auch alles wie immer etwas Gutes. In meinem Kopf kreist noch immer die Vorstellung, dass wir zum Schiff kommen und das große Krabbeln vorfinden. Der Gedanke zwischen Ameisen und Kakerlaken schlafen zu müssen, hat mich die ganze Zeit nicht losgelassen. Das wird definitiv nicht passieren. Da ich keine Chance habe, die Leiter aufs Boot zu erklimmen, schlafen wir ebenerdig und behindertengerecht im barrierefreien Appartement. 😩 Somit können wir genüßlich und in aller Ruhe eventuelle Eindringlinge vergasen oder sonstwie vergiften, ohne selber dabei ohnmächtig zu werden.

Das nächste Lebenszeichen wird es somit wieder aus Trinidad geben. Ich gebe zu, dass ich mich am meisten auf die Wärme freue. Die Temperaturen hier sind inzwischen kein Spaß mehr.

Auf ein Foto verzichten wir heute mal. Bei dem Chaos platzt die Linse…….

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