Time to go

Der Urlaub ist vorbei, das Kind abgereist und irgendwie wirkt alles etwas leer. Der Alltag ist zurück.

Wir sind mittlerweile seit 4 Wochen auf Tobago und haben jetzt fertig. Hier unten im Süden ist es deutlich touristischer als im Norden, die oft fotographierten „Traumstrände“ befinden sich hier, das große Buccoreef mit seinen über 20 qkm Ausdehnung ebenfalls.

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Leider hat der letzte Hurrikan, der vor einigen Jahren über Grenada gezogen ist, mit seinen Ausläufern einiges am Riff zerstört. Bunt ist es dennoch.
Witzig ist der „Nylonpool“, ein kleiner Fleck aus Korallensand mit hüfthohem glasklaren Wasser weit draußen und durch Schwimmen nicht zu erreichen. Es heißt, dass man nach einem Bad im Nylonpool zehn Jahre jünger ist. Nach unserer durchschaukelten Nacht habe ich ein ausgiebiges Bad genommen!!!

Am letzten Abend vor Leonies Abreise findet noch die „Sundayschool“ in Bucco statt. Ab 22.00 Uhr findet an verschiedenen Orten Musikveranstaltungen statt, von Steelbands über Karaoke, bis zur normalen Disko auf dem Festplatz. Außerdem werden überall unterschiedliche Speisen am Straßenrand angeboten. Sehr lecker soll der Haifischburger sein!

Die Stimmung bei karibischem Technoreaggie ist trotz immer wieder eintretenden Regens super, das Kind feiert mit Einheimischen. ( Wenn auch die Mutter immer im Auge hat, wo sich die Hände und sonstige Körperteile des Tanzpartners befinden ????). Aber, es ist tatsächlich nur das Tanzen, alle bleiben höflich und respektvoll.

Am Donnerstag geht’s auf nach Trinidad. Das Schiff muss gepflegt werden und verbringt die nächsten Wochen auf Land. Außerdem beginnt unübersehbar die Regenzeit und offenbart Schwachstellen wie poröse Dichtungen. Hier und da bilden sich Rinnsale, die sich in der Bilge vereinen und wenn man nicht aufpasst und rechtzeitig trocknet und lüftet, auch gerne Schimmel hinterlassen.

Unangenehm wird auch das Kakerlakenthema. Während der letzten Monate haben wir kaum mal eine gesehen und ich habe mich schon gefragt, worüber wir uns den Kopf auf den Kanaren zerbrochen haben. Wir haben kein Obst mehr gewaschen bevor es aufs Schiff kam und kaum noch Verpackungen entfernt. Plötzlich geht es los. Mit zunehmender Feuchtigkeit explodieren sie und kommen aus allen Ecken. Wir liegen Gott sei dank vor Anker und somit weit weg von Stegen, Mauern und Leinen. Denn da kommt jede Menge Leben auf. Und die krabbeln wirklich gezielt an Festmachern hoch!!!
Also: Time to go

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