Vorbereitung mit Sightseeing

Las Palmas entwickelt sich tatsächlich zum Arbeitsaufenthalt. Und dafür eignet sich diese Stadt wirklich hervorragend.

Auf den Stegen herrscht Aufbruchstimmung, alles werkelt, baut ein, verstaut, verproviantiert, etc. Alle Supermärkte liefern, ebenso wie der Markt, frei Haus bis ans Schiff. Dann geht die Wascherei los, um zu verhindern, dass man sich irgendwelches Getier an Bord holt. Jede Kartoffel, jede Möhre, alles wird abgewaschen. Die Zeit vergeht dabei wie im Fluge, ehe man sich es versieht, ist der Tag vorbei und die allseits beliebten To-do Listen immer noch lang.

Bei uns ist das nicht anders. Unser Wassermacher ist überraschenderweise ziemlich unkompliziert und schnell angekommen und wartet jetzt auf den Einbau. Sehr hilfreich war dabei, eine spanische Telefonkarte zu haben, über die uns Zoll und UPS gut erreichen konnten.

Wir sind derweil froh, Besuch zu haben. Meine Eltern sind gestern eingeflogen und halten uns von der Arbeit ab. Gut so, sonst würden wir am Ende wahrscheinlich 5 Wochen hier liegen und hätten von der Insel nicht viel gesehen. Heute zum Beispiel haben wir auf dem Weg zu diversen Markthallen den Rückweg über den schönen Strand auf der anderen Seite genommen. Und durch Zufall stoßen wir dabei auf Künstler, die dabei sind, unglaubliche Sandskulpturen auf den Strand zu bauen. Wir sind völlig fasziniert, was für filigrane Kunstwerke dabei entstehen und auch tatsächlich stabil stehen bleiben…

Auch der Strand selber wird immer interessanter. Ebenfalls zufällig ist gerade Ebbe. Ca. 50m von der Wasserkante aus, taucht eine geschlossene natürliche Steinmauer auf, auf der man sogar entlang laufen kann. Zum Strand hin entsteht dadurch eine fast abgeschlossene Lagune, ein riesiger Pool mit kristallklarem türkisem Wasser. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 30 Grad ein MUSS für Schwimmer und Schnorchler.

Morgen wird der Weg dann wohl in die Berge führen, wir sind gespannt.

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