Auf See 1

Guten Morgen

Wir haben wider Erwarten 24 Std. schönstes Segeln hinter uns. Nachdem wir die Regenwolke über Madeira hinter uns gelassen haben, wird das Wetter Meile für Meile besser. Nur noch harmlose ganz kurze Schauer ziehen vorbei, ansonsten ist es warm und die Sone scheint.
Da wir um die 15 Knoten Halbwind haben, rast das Schiff wie bescheuert und bei über 8 Knoten Geschwindigkeit beginnen wir zu reffen. Trotzdem bleibt die Geschwindigkeit über 7 Knoten. Herrlich.
Nachdem die letzten Tage bei mir ziemlich anstrengend waren, kann ich mich erstmal richtig ausschlafen, was bedeutet, dass ich fast bis zum Nachmittag im Traumland bin. Anschließend beschließe ich zu angeln, da das nächste Strandgrillen ansteht und die Fleischauswahl derart unappetitlich im letzten Supermarkt war, dass Heiko und ich beschließen, dann eben frischen Fisch zu grillen. Gesagt, getan, nach einer Stunde hängt der erste Bonito an der Angel. Klein, aber passend zum Grill.
Heute früh will ich dann das Sortiment vervollständigen und fange kurz nachdem die Angel im Wasser ist eine Dorade.
Jetzt gerade schläft der Wind genau nach Vorhersage ein. Schade, aber damit hatten wir gerechnet. Na macht nichts, wir hätten sowieso nicht mit dem Tempo weiterfahren können, sonst wären wir mitten in der Nacht angekommen.

Etmal: 155 sm
miles to go: 120

Heute Abend: Doradenfilet auf Tomaten-Zwiebelgemüse an frischem Salat.

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