Zahm wie ein Ententeich…

zeigt sich der Atlantik zur Zeit. Seit wir vor zwei Tagen Porto verlassen haben, könnte man fast meinen, wir hätten ihn gefunden. Den portugiesischen Norder. Artig und stetig weht er leicht bis sehr leicht von Nord nach Süd. Mit unserem Gennaker, dem riesigen blauen Leichtwindsegel, segeln wir wie auf Schienen die Strecke von Porto bis Figueira da Foz. Endlich. Und wir finden, dass wir das jetzt auch mal verdient haben. Es gibt zur Zeit kaum Welle, nur die lange und oft beschriebene Atlantikdünung, die teilweise durchaus imposant ist,  wiegt das Schiff sanft hin und her.

Dem aufmerksamen Leser wird auch aufgefallen sein, dass ich nicht mehr über das Wetter meckere. Richtig beobachtet, es regnet nicht mehr. Die Temperaturen klettern langsam ein ums andere Grad nach oben. Meist liegen wir jetzt so bei 24 Grad am Tag. An den lauen Sommerabenden müssen wir allerdings noch arbeiten, die letzten Nächte waren 10 Grad kalt, wenn die Sonne untergeht ist der Spaß vorbei.

Gerade eben liege ich im Cockpit, wir sind auf dem Weg nach Nazare. Ein kleiner Ort, der aber Berühmtheit erlangt hat, durch seine im Herbst bis zu 30 Meter hohen Brandungswellen. Das Surferparadies schlechthin. Tolle Bilder und Filme davon gibt’s übrigens bei YouTube. Na heute nicht. Heute ist Ententeich mit leichtem Wind. Fischies segeln neben uns, die Angel hängt nutzlos hinten raus, aber Fische kann man ja hier auch kaufen…….????

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