Das Pulpoexperiment

Vorgestern ist es soweit. Ich beschließe das Pulpoexperiment zu starten.

Wir gehen am Abend in die Kneipe mit dem super Internet und ich beginne mich über youtube mit der Zubereitung von „Pulpo la feira“ zu befassen. Da ich befürchte, dass ich auf dem Fischmarkt die 8-armige Krake bekomme wie Gott sie geschaffen hat, muss ich erstmal damit anfangen, dass Tier in einen kochtopffertigen Zustand zu versetzen. Sieht alles gar nicht so schwierig aus.

Wir laden noch „Lili“ und „Flying Fish“ als Restauranttester ein, Heiko lehnt dankend ab, er hat schon mit den Viechern abgeschlossen, Jens fragt, ob ich Ketchup im Haus habe ????

Am nächsten Morgen ziehe ich los, um einen Pulpo zu erwerben. Gar nicht weiter schwierig, im Eroskimarkt liegen sie. Alle Ängste sind umsonst, die Fischfrau entfernt alles, was weg muss und ich warte gespannt auf den Abend. Als das Tier auf dem Küchentisch liegt, sagt Reiner noch „igitt“. Grau und glibberig liegt er da. Genau nach vorabendlicher Recherche, koche ich den armen Pulpo mit wenigen Zutaten und nach einer knappen Stunde ist er zart und sieht irgendwie schon schon ganz appetitlich aus. Die Zubereitung ist denkbar einfach. Und das Ergebnis lecker, sogar Jens verzichtet auf den Ketchup. Das mache ich nochmal.

 

4 Kommentare

  1. Sieht lecker aus. Es macht immer wieder Spaß euch zu lesen. Man kann es sich richtig schön vorstellen und fühlt sich gleich in Urlaubsstimmung.

    • Das war auch echt lecker. Bin schon am überlegen, ob ich mir einen Langustenfangkorb zulege. Das wäre dann der nächste Schritt.

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