Stück für Stück

Hier im immer noch kalten Norden tut sich nicht allzu viel. Immerhin hat sich inzwischen der Riggspezialist gemeldet, der uns morgen die Maststufen anbringen will und die Solarzellen sind endlich eingetroffen. Da Reiner in der letzten Woche die Vorbereitungen zum Anschließen bereits fertig gestellt hat, ging die Installation dann schnell. Und nachdem sein Blick als erstes auf den Energiemonitor fiel, trat ein breites Grinsen in sein Gesicht. Bis zu 5,5 Ampere bei bedecktem Himmel. Na wenn das nichts ist! Die Vorstellung wie es sein könnte, wenn jetzt mal die Sonne scheinen würde, ist kaum auszuhalten. 😎

Ich beschäftige mich derzeit mit dem Projekt “Schöner Wohnen”. Neue Gardinen (die wie immer meine Mutter genäht hat, weil ja meine Einweisung in die Kunst des Nähens stagniert) werden aufgehängt, kleine kosmetische GFK-Arbeiten im Cockpit erledigt, ein bißchen Holz lackiert usw. Aber eben nichts, was einen so richtig weiterbringen würde.

Erledigt werden muss noch die Renovierung des Ankerkastens, in dem sich der Dreck der wahrscheinlich letzten 10 Jahre befindet. Hier muß auch noch ein Kasten für die Ersatzgasflasche geboren werden. Aber wer macht das schon gerne, wenn es ihm den ganzen Tag auf den Kopf regnet oder um die Ohren pfeift…?

Ein echtes Anzeichen, dass es tatsächlich bald losgeht, ist wohl mein erster genauerer Blick auf die Seekarten für unsere ersten Etappen. Wo genau geht es in den Nord-Ostseekanal? Wo parkt man in Brunsbüttel beim Ausgang? Wie gehts dann weiter nach Cuxhaven? Wieviele Seemeilen sind es nach Helgoland und wie soll Bitteschön von wo wenn möglich der Wind herkommen? Fahrwasser, Flachs ect….

Für all diejenigen, die mich schon häufig gefragt haben, wie wir denn so wohnen wo doch alles so furchtbar eng ist, hier mal ein paar Bilder. Badezimmer 2 und die Dusche fehlen dabei, wegen nicht vorzeigbar 😉

 

 

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